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Unvollkommenheit als Stärke in einer digitalen Welt
Perfektion hat einen guten Ruf. Sie klingt nach Professionalität, nach Sorgfalt, nach Anspruch. Und doch beobachte ich in meiner Arbeit immer wieder, wie stark der Wunsch nach Fehlerlosigkeit belastet. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay Ich begegne in Coachings Menschen, die überzeugt sind, sie müssten in jeder Situation makellos auftreten – sei es im Bewerbungsgespräch, in Präsentationen, in Meetings oder im gesamten beruflichen Selbstbild. Hinter diesem Anspruch steht häufi
Anita Glombik
22. März2 Min. Lesezeit


Erfahrung ist ein Anfang, kein Ruhepolster
„Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle.“Dieser Satz begleitet mich seit einiger Zeit. Vielleicht, weil er eine Spannung beschreibt, die viele erfahrene Menschen heute spüren. Erfahrung ist ein Geschenk. Wer viele Jahre gearbeitet, geführt, entschieden und Verantwortung getragen hat, verfügt über etwas, das sich nicht in Zahlen messen lässt: Urteilsfähigkeit, Überblick, Gelassenheit. Auf diese Substanz darf man stolz sein, und doch sollte man
Anita Glombik
21. März2 Min. Lesezeit


Sichtbar machen, was gelebt wird
Das Siegel „Altersdiverser Arbeitgeber“ Altersdiversität wird inzwischen in vielen Leitbildern erwähnt. Auf Karriereseiten liest man von Vielfalt, Wertschätzung und generationenübergreifender Zusammenarbeit. Doch zwischen Anspruch und gelebter Praxis liegt oft eine spürbare Distanz. Genau hier setzt das Siegel „Altersdiverser Arbeitgeber“ an. Es soll nicht die lautesten Versprechen auszeichnen, sondern Unternehmen sichtbar machen, in denen Altersvielfalt tatsächlich im Alltag
Anita Glombik
7. März2 Min. Lesezeit


Innere Freiheit entsteht durch Klarheit
Mit zunehmender Lebenserfahrung füllt sich der innere Raum. Erinnerungen, Rollenbilder, alte Verpflichtungen und ungeklärte Themen begleiten viele Menschen über Jahre hinweg. Oft unauffällig, aber wirksam. Irgendwann entsteht das Gefühl, dass nicht äußere Anforderungen müde machen, sondern das innere Festhalten. Bild von Vilius Kukanauskas auf Pixabay Gerade in der Lebensmitte verändert sich der Blick auf das Wesentliche. Was lange getragen wurde, wird überprüft. Was früher.
Anita Glombik
1. Feb.2 Min. Lesezeit
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